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Vietnam

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HIGHLIGHTS
VIETNAM 2025/26

Allgemeine Info: MEZ + 6h = Vietnamesische Zeit
Der Gesamteindruck im Vergleich zu meiner Reise vor rund 30 Jahren: Damals war alles primitiv (Typus Entwicklungsland), kaum Straßen­beleuchtung, wenig Souvenirs, primitives Streetfood (man nannte das damals Suppen­küche). Heute hat jeder Laden Licht­reklamen, auch in relativ kleinen Orten. Man wird von der Beleuchtungs­flut fast erschlagen. An den Hotspots hat der Massen­tourismus zugeschlagen (z.B. Halong-Bucht). Es gibt allerdings noch auf­strebende Tourismus­angebote. Doch überall stehen schon die Bagger bereit …

Geld:

1 Euro = ca. 30.000 ₫ = Đồng (bzw. im Zahlungsverkehr VND). Üblich ist es, die letzten drei Nullen wegzulassen. Man spricht dann von 30K = 1€.
K bedeutet allerdings nicht Kilo (was für unsereins einleuchtend wäre), sondern hat eine andere historische Bedeutung (???) Münzen gibt es längst nicht mehr und kleine Scheine auch nicht. Das Format der Scheine sagt nichts über deren Wert aus - kleine Scheine haben manchmal einen höheren Wert, als große Scheine. Auch die Farben helfen nicht: Ähnliche Farben und ähnliches Layout trotz 1000-facher Wertdifferenz - Verwechslungsgefahr!
Hinweis zu den Plänen: Alle kleinen Pläne können mit Kontext­menü (rechte Maus­taste) in einem neuen Fenster groß angezeigt werden.

Nachfolgend wird der Reiseablauf in Stichworten dargestellt.

17.12.25:

Morgens nach Frankfurt. Mittags weiter nach HA NOI. Flugdauer FRA - HAN: mehr als 11 Stunden. Serviert wird beim Hinflug europäisches Essen (Catering in Frankfurt) - beim Rückflug (SGN - FRA Flugzeit über 13 Stunden) Catering in Saigon - das Essen ist für Europäer „gewöhnungs­bedürftig“. Air Vietnam fliegt mit modernen Maschinen, aber der Eindruck ist Retro. Es gibt wieder Bildschirme für jeden Fluggast und (hurra!) auch eine stets aktuelle 3D-Darstellung der Flugroute + alle interessanten Zeitangaben.
Ein Abbild der Fluginfo, wie es früher üblich war:

18.12.25:

Abholung vom Flughafen, Koffer ins Hotel, Frühstück: Hühnersuppe mit Nudeln, danach Eierkaffee, Spaziergang durch die Altstadt, viele kleine Gassen, am späten Nachmittag Wasserpuppentheater (persönlicher Eindruck: verzichtbar), Besichtigung der Kathedrale aus der französischen Kolonialzeit, danach Trennung von der Reisegruppe: Spaziergang am See Hoam Kiem, Schildkrötenturm, rote Brücke, durch Altstadt (viel los) zurück zum Hotel.

19.12.25:

Fahrt zum Literaturtempel externerLink, Train-Street - originell: Tische und Sessel, die dem durchfahrenden Zug im Weg stehen, wurden hurtig weggeräumt externerLink, Ho Chi Minh Mausoleum (Pflichtprogramm für Reisegruppen), Mittagessen, Altstadtspaziergang,
Stadtplan Hanoi mit allen wichigen Sehenswürdigkeiten
Dorf am Rand von HA NOI, Spaziergang am roten Fluss (Sonnenuntergang), Markt, Kumquatbeere, Abendessen bei Einheimischen, Nachtzug Richtung SA PA.

20.12.25:

SA PA liegt hoch in den Bergen - Nebel und Kälte begleiten uns. Morgens Fahrt vom Bahnhof ins Hotel, Frühstück, Busfahrt und Spaziergang nach Tha Phin, Batikkurs, Mittagessen, Spaziergang und Bus retour, nochmals kleiner Stadtspaziergang, abends wieder zum See, Kuchen essen (ohne Reisegruppe) und zur Seilbahnstation zwecks Information was noch möglich gewesen wäre ...

21.12.25:

Lange Wanderung von Sa Pa (13km) nach Hau Thao (nur teilweise und kurz oberhalb der Nebelgrenze) und mit Bus wieder zurück. Abends neuerlich privater Stadtspaziergang zum See. SA PA ist ein relativ kleines Bergdorf und schon sehr touristisch, total modern mit Leuchtreklamen überall. Man stelle sich vor: Mariazell ohne Devotionalien, dafür mit 1000 blinkenden Shops und Restaurants.
Plan Ortszentrum + Einstieg Sa Pa nach Hau Thao:
Plan Wanderung Sa Pa nach Hau Thao:

Mögliches Zusatzprogramm Seilbahn:

22.12.25:

Lange Busfahrt von Sa Pa nach Tam Coc (Provinz Ninh Binh), Abendessen im Hotel.

23.12.25:

Trockene Halongbucht, Ruderbootfahrt durch Höhlen und mit Sicht auf Hang Múa, danach Aufstieg zum Drachen Hang Múa, Mittagessen, Fahrt zur Bich-Dong-Pagode, anschließend Fahrradfahrt auch auf Nebenwegen, die man auf einer Privatreise nie gefunden hätte, Abendessen im Wasserfallrestaurant (abseits der Reisegruppe).
Der nächste Plan fasst mehrere Besichtigungen zusammen:
  1. Bootsfahrt von Ninh Hai bis Ba Grotto
  2. Aufstieg zum Drachen Hang Múa
  3. Besichtigung Bich Dong Pagode
Das Lalita Tam Coc Resort ist am unteren Bildschirmrand eingezeichnet, wo sich auch das idyllische Waterfall-Restaurant befindet. Die ausgiebige Radtour ist (mangels Streckenkentnis) nicht einge­zeichnet.

24.12.25:

Halong: Fahrt zum Hafen, Einschiffung beginnend mit Brunch (wegen Minifrühstück zuvor), dann kleine Tour mit kleinem Boot durch Höhlen (Hang Luon), danach Aufstieg zur Ti-top-dinh-nui-dao-Pagode mit schöner Aussicht, abends Galadinner mit Musik und Wein.
Plan Holongbucht:

25.12.25:

Schon um 07:30 Höhlenbesichtigung (Hang Sửng Sốt) viele Stalaktiten und Stalagmiten, dann mit Boot zum Hafen Halong, Bus zum Flughafen Hanoi, Flug nach Danang, mit Bus nach Hoi An, Abendessen und Stadtrundgang (sehr malerisch, viele Lampen, leider Regen).
Plan Hoi An:

26.12.25:

Stadtrundgang - Besichtigung eines alten Hauses, zwei Brücken (japanische und Chùa Cầu), Drachentempel, Marktbesuch, mit Boot zur Kochshow, selber kochen, Mittagessen, Abends nochmals Stadtrundgang, schlechtes Eis und Friseurbesuch. Übrigens: sehr billig sind alle Dienstleistungen und fast alles, was nicht mit Milch zu tun hat (also Käse bis Schokolade). Daher gibt es auch in Touristenhotels nur in Ausnahmefällen Käse (und der schmeckt, wie wenn er aus Tofu hergestellt worden wäre - vielleicht ist er das auch).

27.12.25:

Busfahrt zum Wolkenpass, Weiterfahrt nach Hue (gesprochen Hö), Zitadellenbesuch, viele Tore, alter Kaiserpalast, viel Regen, lange Weiterfahrt zum im Nationalpark gelegenen Phong Nha Lake House Eco Resort, spätes Abendessen.
Plan Hue:

28.12.25:

Bus zum Boot, mit dem Boot durch die Höhle (Phong Nha Höhle - sehr eindrucksvoll) und ein Stück zu Fuß durch die Höhle, mit Bus zum Hotel, von dort Fahrradfahrt zum Mittagessen und wieder zurück, schwimmen im See.
Plan Boot-Zufahrtsstrecke Phong Nha Höhle

29.12.25:

Bus zum Flughafen Dong Hoi, Flug nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Name Saigon wird langsam wieder gebräuchlich), Marktbesuch, Mittagessen, Postamt, eingerüstete Notre Dame (verzichtbar). Abends Motorradtour am Sozius mit viel Essen und Trinken (1. Station: Bananencake mit weißer Sauce, 2. Station: Fischsuppe mit Studentenbier [kalter Tee], 3. Station: Zuckerrohrsaft, 4. Station: Weiße Palatschinke mit Erdnusssauce, zum Abschluss: Bier auf einer Terasse (mit schöner Aussicht auf den höchsten Turm: Landmark 81).

30.12.25:

Mit Bus ins Mekongdelta, mit Schiff entlang Mekonggabelung, Kokusnusssaft am Schiff getrunken, dann Ausstieg, Demonstration von Kokusflockengewinnung und Produkte davon (eine Art Kaubonbon), Obst gekostet (Mango, Ananas, Litschi, getrocknete Banane, Jackfrucht), Weiterfahrt mit Schiff zur Bambusverarbeitung, Matten (wie Teppich), mit Tuk Tuk zum Mittagessen, mit Tuk Tuk zum Ruderboot, dann wieder mit Tuk Tuk zum Bus zurück. Abends (ohne Reisegruppe) Konditorei, dann Hilton (Rooftop-Bar im 40. Stock). Herrliche Aussicht auf die beleuchtete Stadt! Das Hilton hatte zwei Vorteile: Nähe zu unserem Hotel und preisgünstig (nur die Cocktails zu zahlen). Zwei andere Landmarks sind zwar deutlich höher, aber auch teurer 25$ bzw. 50$. Landmark 81 ist das höchste Gebäude mit einer Höhe von 461,3m.
Stadtplan Saigon - wichtig: die beste Aussicht vom 40.Stock des Hotel Hilton - situiert am unteren Rand des Plans.


2 Tage im Baderessort

Ab hier richtet sich die Info an ein gänzlich anderes Publikum. Für uns war es zum Abschalten am Ende der Reise gedacht.

Zu empfehlen für Kite-Surfer.

31.12.25:

Zum Abschluss ist Erholung angesagt. Fahrt nach Mui Ne (Pandanus-Ressort) 4 Fahrstunden südöstlich von Saigon. Anlage exquisit, großzügig. Mittagessen, dann Spaziergang zur roten Düne (eher schwach, weiße Düne haben wir dann gar nicht mehr angesehen), Silvesterdinner und -show. Sehr aufwendig gestaltet und exquisit! Kleines Feuerwerk.

01.01.26:

Fahrt zum Fairy Stream (die einzige echte Sehens­würdigkeit hier), durchs Wasser gewatet und wieder zurück, schöne Landschaften, beeindruckende Fels­formationen.
Plan FairyStream:

Empfehlung: Statt Turnschuhen oder Flip-Flops lieber gleich mit Badeschuhen anreisen - man muss nämlich den ganzen Weg im Wasser waten und Schuhe in der Hand sind hinderlich! Strandspaziergang, Mittagessen, Nachmittags Strand und Pool (leider kein Schwimmen im Meer möglich - rote Fahne). Starker Wind. Ein Eldorado für Kite-Surfer. Abends in den Ort Mui Ne, Spaziergang, Abendessen (Eis und Kuchen), Ort enttäuschend - die Einrichtung einer Strand­promenade wurde versäumt (bestehende Ansätze vermüllt oder verbaut) - man quält sich über einen an der Hauptstraße nicht vorhandenen oder zugeparkten Gehweg. In dem Lokal, das wir besucht haben, war eine Reihe von Sitzgelegenheiten mit Blick auf die Strße eingerichtet. Anderswo blickt man aufs Meer!!!
Foto dieser absurden Sitzanordnung:

02.01.26:

Vormittags am Meer, wieder sehr windig, wieder rote Fahne, abends Heimfahrt. Insgesamt fast 30 Stunden von Haus zu Haus.


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